Schnell Surfen lernen: der 10 Schritte Beginner Guide für Surf-Anfänger

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schnell Surfen lernen.

Wie du am schnellsten surfen lernst: der 10 Schritte Guide

Du willst surfen lernen und schon zu Hause üben und trainieren?

Das Surfen auf Wellen erfordert sowohl körperliche Fitness als auch die richtige Technik. Hier findest du einen Beginner Guide der dir dabei hilft surfen zu lernen.

Surfen lernst du idealerweise direkt an einem anfängerfreundlichen Strand und mit passendem Surfbrett. Als Anfänger lernst du das Surfen am besten in einem Surfcamp. Dabei lernst du gleich von Beginn die richtige Technik. Aber auch schon vorher kannst du dich zu Hause aufs Surfen vorbereiten, da es körperliche Fitness voraussetzt.

Einmal auf dem Brett stehen und die perfekte Welle surfen.

Das wünschen sich viele. Surfen ist für viele ein Traum. Vom Strand aus sieht es manchmal sehr einfach aus, wie die Surfer auf einer Welle reiten. Allerdings gehört viel Technik und Übung dazu so etwas zu können.

„Wie lernt man surfen und wie lange braucht man um surfen zu lernen?“

Diese Fragen werden oft gestellt. Dabei hängt viel vom eigenen Engagement ab und wie diszipliniert du bist.

In diesem Artikel erfährst du ganz genau wie du am einfachsten Surfen lernst und wie du schon zu Hause damit anfangen kannst.

Viel hängt von der körperlichen Fitness ab und dem Vorwissen das du mitbringst. Um die Zeit in einem Surfcamp effizient nutzen zu können, ist es das Beste sich ausgiebig darauf vorzubereiten.

Hier erfährst du in 10 Schritten was man wissen muss um am schnellsten Surfen zu lernen.
Schwimm- und Fitnessfähigkeiten entwickeln.

1. Schwimm- und Fitness-fähigkeiten entwickeln:

Um gut surfen zu können, solltest du eine gute Schwimmtechnik beherrschen und über ausreichende Fitness verfügen, um längere Zeit im Wasser aktiv sein zu können.

Das Praktizieren von Yoga kann auch eine wertvolle Ergänzung sein, um sich auf das Surfen vorzubereiten. Yoga hilft dabei, Flexibilität, Gleichgewicht und Stabilität im gesamten Körper zu verbessern, was für das Surfen von Vorteil ist.

Durch Yoga-Übungen wie Planken, Krieger-Posen, und Asanas, die die Körperbeherrschung fördern, kannst du deine Surffähigkeiten verbessern. Darüber hinaus kann Yoga auch helfen, die Atmung zu regulieren, das sehr hilft während du surfst.

Die richtige Ausrüstung und das geeignete Surfbrett.

2. Die richtige Ausrüstung und das geeignete Surfbrett:

Die richtige Ausrüstung und Equipment kann am Anfang einen großen Unterschied machen. Surfer die am Anfang mit einem Hardboard anfangen, werden es schwer haben schnell Fortschritte zu machen.

Als Anfänger holte man sich am besten das dickste Softboard holen das man finden kann. Damit schnappt man die Wellen am leichtesten und kann schnell Fortschritte machen.

Neben dem richtigen Surfboard gehört aber noch mehr dazu:

  • Ein Zink Stick ist absolut notwendig. Er ist im Handel nur schwer zu bekommen und an den Stränden recht teuer. Es ist daher ratsam ihn schon vorher im Internet zu bestellen.
  • Ein Poncho ist auch nützlich wenn man am Strand seinen Neoprenanzug nicht vor allen anderen ausziehen möchte.
  • Welcher Neoprenanzug ist am besten? Beim richtige Neoprenanzug ist auch einiges zu beachten. Je nachdem wo du surfen möchtest sollte der Neopren die geeignete dicke haben. Er sollte auch den ganzen Körper bedecken um dich vor der Sonne zu schützen.

In unserem umfassenden Neopren-Ratgeber erfährst du, welche Materialdicke in Millimetern für dein Surfziel am besten geeignet ist, wie du herausfinden kannst, ob der Neoprenanzug wirklich passt und welche Fehler du unbedingt beim Kauf eines Wetsuits vermeiden solltest.

Sicherheit und Wellenkunde erlernen.

3. Sicherheit und Wellenkunde erlernen:

Lerne die Grundlagen der Sicherheit im Wasser, wie das Lesen von Strömungen und das Erkennen von Gefahren.

An vielen Stränden kannst du nicht den ganzen Tag surfen. Die beste Zeit zu surfen ist oft zwischen Mid und High Tide. Zu dieser Zeit brechen die Wellen oft am besten und ermöglichen lange Ritte auf der Welle.

Ebenso gibt es viel über den Wind zu lernen. Der Wind ist am idealsten wenn er offshore ist. Das heißt er bläst von der Küste in Richtung Meer und sorgt dafür das die Wellen offen bleiben. Früh morgens sind die Windbedingungen am besten, weil das Festland dann noch kalt ist.

Für deine Sicherheit solltest du wissen was ein Rip-current ist. Das ist eine starke Störung die aufs Meer hinaus zieht. Sie entsteht durch die Wellen die zum Strand einbrechen und wieder einen Weg zurück aufs Meer hinaus suchen. Falls du in eine solche Strömung hinein gerätst, musst du aufpassen das du nicht aufs offene Meer hinaus gezogen wirst.

4. Übe im flachen Wasser:

Bevor du dich in die Wellen begibst, solltest du im flachen Wasser üben, wie du auf dem Surfbrett liegst, paddelst und das Gleichgewicht hältst. Versuche, dich an die Bewegungen des Surfbretts auf der Wasseroberfläche zu gewöhnen.

Du kannst dir ein Surfbrett ausleihen und auf einem See das paddeln üben. Die richtige Paddeltechnik zu haben, ist essenziell um eine Welle schnappen zu können. Wenn du die Technik richtig beherrscht, hast du bereits einen großen Vorteil.

Es gibt sehr viele Videos die eine gute Paddeltechnik demonstrieren. Hier ist ein Beispiel von dem du dir einiges abschauen kannst.

5. Praktiziere das Aufstehen:

Übe das Aufstehen auf dem Surfbrett, indem du vom Liegen auf dem Bauch in die stehende Position kommst. Finde heraus, welche Fußstellung (regular oder goofy) für dich bequemer ist. Welcher Fuß dabei vorne sein sollte ist etwas das du für dich selbst herausfinden musst.

Übe am besten vor einem Spiegel. So siehst du dich selbst und kannst leicht Fehler herausfinden die du ganz einfach korrigieren kannst. Dabei helfen dir wieder Lernvideos die Schritt für Schritt zeigen wie du richtig aufstehst.

Wie stehe ich richtig? Hier ist ein Video das dir diese Frage beantworten wird.

Nimm an Surfkursen teil.

6. Nimm an Surfkursen teil:

Es ist so weit! Nachdem du dich ausgiebig zu Haus aufs Surfen vorbereitet hast, kann es endlich los gehen.

Es gibt unzählige Surfcamps. Bei der Auswahl eines Surfcamps solltest du vorsichtig sein. Es gibt sehr viele Surfcamps die sich als solche deklarieren. Aber diese sind manchmal nur Partycamps bei denen das Surfen lernen zum Teil nur vorgetäuscht wird.

Surfcamps die mehr Party versprächen als Surfen, sollten gemieden werden. Es sei den du suchst genau das.

Ansonsten sind gute Surfcamps solche die auch Videoanalyse anbieten. Dabei filmt dich jemand vom Strand aus während du surfst. Später schaust du dir die Aufnahmen mit einem Surflehrer an der dir Tipps gibt wo und wie du dich verbessern kannst.

Die Gruppen der Surfcamps sollten nicht größer sein als 6 Personen um Lernerfolge zu garantieren.

Die Auswahl eines geeigneten Surfcamps ist daher sehr wichtig und sollte gut durchdacht sein.

Entwickle ein Gespür für die Wellen. Finde den richtigen Zeitpunkt zum Paddeln und Take-off.

7. Entwickle ein Gespür für die Wellen. Finde den richtigen Zeitpunkt zum Paddeln und Take-off:

Auch wenn du wahrscheinlich kaum abwarten kannst, dich auf deine erste Welle zu stürzen, ist es wichtig zu wissen, dass das Surfenlernen nicht über Nacht geschieht. Es ist ratsam, keine zu hohen Erwartungen zu haben, besonders zu Beginn.

In den ersten Tagen und Wochen des Surfcamps geht es vor allem darum, ein Gefühl für die richtige Welle und den richtigen Zeitpunkt zum Aufstehen zu entwickeln. Das Timing für den Take-Off ist beim Surfenlernen von entscheidender Bedeutung!

Die Frage, wie lange es dauert, dieses Gefühl zu entwickeln, kann leider nicht allgemein beantwortet werden. Auf jeden Fall solltest du nichts überstürzen. Es dauert einige Wochen, um auf dem Surfboard Sicherheit zu gewinnen. Nimm dir also ausreichend Zeit – “Reise langsam, lerne viel”.

Die Zeit, die du benötigst, um sichere Turns in der grünen Welle hinzulegen, variiert individuell und hängt von mehreren Faktoren ab.

Was definitiv hilft, sind kleine Surfgruppen. Ein Surflerner kann sich maximal um 6 Schüler gleichzeitig kümmern.

Aber auch gute Surfbedingungen helfen! Sanft an den Strand rollende Wellen, die an derselben Stelle brechen bieten die besten Voraussetzungen zum Surfenlernen. Die Auswahl eines geeigneten Surfspots ist daher von entscheidender Bedeutung.

Auch wichtig ist die richtige Einstellung, um Frustrationen beim Surfenlernen vorzubeugen. Wenn du gelassen und mit Spaß an die Sache herangehst, werden die ersten Erfolge nicht lange auf sich warten lassen.

„The best surfer out there is the one having the most fun.“

– Phil Edwards

Selbst wenn du dich nicht als sportlichen Typ einordnest, kannst du nach einer Woche im Surfcamp bereits auf der ersten gebrochenen Welle stehen. Wenn du jedoch sportlich bist, lernst du oft schneller, und es ist wahrscheinlich, dass du in der zweiten Kurswoche bereits auf deiner ersten ungebrochenen Welle reitest.

Wave Selection – richtige Wellenauswahl: Wie du eine gute Welle auswählst.

8. Wave Selection – richtige Wellenauswahl: Wie du eine gute Welle auswählst!

Die richtige Welle auszuwählen ist eine Kunst für sich und erfordert zum Teil jahrelange Erfahrung. Manche Wellen kommen wie eine Wand auf dich zu und brechen überall gleichzeitig. Andere Wellen haben eine klare Spitze (Peak), brechen von dort und rollen elegant zu den Seiten aus.

Die Wahl der richtigen Welle erhöht die Wahrscheinlichkeit auf ihr zu surfen und verringert Frustrationen. Dadurch sparst du auch Kraft. Da jedes Anpaddeln mit hohen Anstrengungen verbunden sein kann.

Wenn du von den Weißwasser Wellen zu den grünen Wellen wechselst, solltest du nur halb-aufgebaute Wellen anpaddeln. Diese Wellen erlauben dir einen sauberen und einfacheren Einstieg in die Welle. Der saubere Einstieg bewirkt, dass du beim Paddeln ein Momentum aufbaust und Geschwindigkeit erzeugst, welche dann für den Take-Off genutzt werden kann.

Beobachte andere Surfer.

9. Beobachte andere Surfer:

Surfen kann am Anfang frustrierend sein, wenn es nicht gleich klappt. Manchmal ist es einfach angenehm auf dem Surfbrett zu verweilen und den anderen Surfern beim surfen zu zuschauen.

Dabei kannst du einiges lernen. Wenn du die Surfer ganz genau beobachtest, und siehst wie und wo sie die Welle anpaddeln und den Take-off machen, kannst du einiges lernen.

Es kommt manchmal auf kleinste Details an. Zum Beispiel wie du dein Gewicht nach vorne verlagerst wenn du die Welle anpaddelst. Der hintere Teil des Surfbretts sollte so leicht nach oben ragen damit die Welle unters Brett greifen kann und dich mitnimmt.

Gedult üben.

10. Übe Geduld:

Das Surfen erfordert Geduld und Übung. Sei nicht frustriert, wenn es nicht sofort klappt. Nimm dir Zeit, um die Grundlagen zu erlernen und kontinuierlich zu üben. Denke daran, dass das Surfen auf Wellen ein fortlaufender Lernprozess ist. Je mehr Zeit und Energie du investierst, desto schneller wirst du Fortschritte machen. Viel Spaß beim Surfen!

Bücher

Ein Lehrbuch, das besonders gut und praxisnah ist und sich perfekt für die Zeit zwischen den Surftrips eignet, ist das “WAVE CULTURE – Surfcoach”.

Fazit, Spaß beim surfen.

Fazit

Bist du bereit für dein Abenteuer? Bist du bereit den Surfer rauszulassen der in dir steckt?

Nachdem du diesen Artikel gelesen hast, solltest du zumindest verstehen, dass das Surfenlernen keine Sache von heute auf morgen ist. Es ist fast schon eine lebenslange Aufgabe.

Obwohl viele bereits am ersten Tag auf dem Board stehen können, reicht eine Woche Surfurlaub in den meisten Fällen nicht aus, um das nächste Level zu erreichen, wie zum Beispiel das Surfen in Parallelposition und die ersten richtigen Turns in der grünen Welle.

Gleichzeitig ist das Wellenreiten eine wundervolle Erfahrung, die jedem zu empfehlen ist. Ein mal auf einem Surfbrett stehen und übers Meer gleiten.

Wenn du nach Naturerlebnissen suchst und das Meer liebst, kannst du dir mit dem Surfen einen Lebenstraum erfüllen!

Also, worauf wartest du? 🙂

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